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Hier einmal eine besoandere Sportart die auch in Spanien viel praktiziert wird. Vorab einige allgemeine Informationen:
Die Kampfsportart Taekwondo stammt aus Korea, wo sie ein Volkssport ist.
Wörtlich übersetzt bedeutet Tae Kwon Do: Fuß Faust Weg. Die beiden ersteren Begriffe stehen für die wichtigsten Techniken der Sportart - Kicks mit dem Fuß und Stöße mit der Faust, der letztere Begriff bezeichnet die innere Entwicklung, die der Taekwondo-Sportler durchläuft.
Takwondo ist nicht nur eine Sportart, sondern vor allem auch eine Form der Charakterschulung. Viele Sportler werden deshalb schnell bemerken, daß nicht der Sparring-Partner der schlimmste Gegner ist, sondern das eigene Ich.
Die beiden wichtigsten Bereiche des Taekwondo sind der Wettkampf und der Formenlauf.
Beim Vollkontakt-Wettkampf (Kyorugi) geht es darum, Treffer zu machen, Punkte zu sammeln und den Gegner so zu bezwingen. Wettkampf ist Olympische Disziplin.
(genaueres unter der Rubrik Regelwerke)
Der Formenlauf (Poomse) umfaßt verschiedene, von der Gürtelgraduierung abhängige Formen, die jeweils eine bestimmte Bedeutung haben (z.B. Wind, Wasser, Feuer...). In diesen Formen (ähnlich den Kata beim Karate) werden abwechselnd Angriffs und Abwehrtechniken gegen einen imaginären Gegner ausgeführt. Der Formenlauf wird nach Altersklassen durchgeführt und ist deshalb auch für nicht mehr ganz junge Sportler interessant.
(genaueres unter der Rubrik Poomse, bzw. Regeln)
Daneben gibt es drei weitere Sparten: Die Grundschule, bei der trainiert wird, die Basistechniken korrekt und effektiv auszuführen, den Bruchtest (Kyokpa) bei dem Durchschlagskraft der gelernten Techniken erprobt werden kann, und die Selbstverteidigung.
Das Taekwondotraining fördert nicht nur Kraft und Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit. Auch weniger greifbare Qualitäten, wie Selbsterkenntnis, Selbstüberwindung und Respekt vor dem Trainingspartner entstehen im Training und wirken sich auf die Persönlichkeit des Sportlers aus.
Taekwondo, die junge olympische Disziplin, blickt auf eine lange Tradition zurück: schon Wandgemälde aus der Koguryo-Dynastie, dem etwa um 37 v. Chr. gegründeten koreanischen Königreich, zeigen Kämpfer beim Ausführen von Kampftechniken, die noch heute gebräuchlich sind. Taekwondo blieb von den Wechselfällen der Geschichte nicht verschont und wurde unter der japanischen Besatzung Koreas in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts sogar verboten. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Teilung in Nord- und Südkorea, begann auch für Taekwondo ein geteiltes Zeitalter. In Nordkorea entwickelte sich unter General Choi das ITF (International Taekwondo Federation) System, in Südkorea unter Kim Un-Yong die WTF (World Taekwondo Federation). Die DTU ist Mitglied der WTF.
Quelle: Deutsche Taekwondo Union e.V


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Buchtip
Taekwondo - ein olympischer Kampfsport!Seit der Olympiade in Sydney 2000 ist Taekwondo neben Judo der einzige Kampfsport asiatischen Ursprungs, der in den Kreis der olympischen Sportarten aufgenommen wurde.
EUR 29,90
Taekwondo. Eine systematische Annäherung
Über den Autor:
Jürgen Höller, Jahrgang 1953, Dipl.-Sportlehrer/Sporttherapeut, Dipl.-Trainer, 3. Dan Taekwondo, weitere Schwarzgurte in Ashihara Karate, Ju-Jitsu, Judo und Combat Hapkido. Referent auf Lehrgängen im In- und Ausland, Lehrer in der Trainerausbildung verschiedener Sportverbände (Taekwondo, Judo, Fechten). Ehrennadel in Bronze der Deutschen Taekwondo Union.
ahlreiche praktische Anweisungen für das Kampftraining und den Wettkampf.
Taekwondo. Koreanischer Kampfsport.
Rezensentaus Lassing:
Mein Lob an Konstantin Gil! Das Buch vermittelt die Techniken des Taekwondo einmalig.

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