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Arbeitsmarkt
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Selbstverständlich kann man sich direkt bei interessanten Firmen bewerben oder auf Stellenangebote in der Presse reagieren. Neben dem Angebot zahlreicher privater Arbeitsvemittler, Zeitarbeitsfirmen gibt es aber auch stattliche Institutionen, die einem bei der Arbeitsuche weiterhelfen können Deutsche, die in Spanien auf Arbeitsuche sind, können sich sowohl an deutsche als auch an spanische Institutionen wenden.

Arbeitssuche über deutsche Institutionen

Eine Möglichkeit ist es, sich in Deutschland bei den EURES-Beratern (European Employment Services) des Arbeitsamtes zu informieren. Die EURES-Berater sind spezialisiert auf internationale Stellenvermittlung und informieren auch über Lebens und Arbeitsbedingungen in Spanien. Hier kann man auch seine Personalien mit Angaben zu Abschlüssen und gewünschtem Beruf hinterlassen.

Auskunft zu Stellen und länderspezifische Arbeitsbedingungen erteilt auch die

Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit (ZAV)

Feuerbachstraße 42
60325 Frankfurt/Main
Tel.: 069-71 11- 394 oder 235
Fax: 069-71 11- 540 oder 555

Informationsschriften gibt es auch beim Bundesverwaltungsamt Informationsstelle für Auswanderer und Auslandstätige 50728 Köln www.Bundesverwaltungsamt.de

oder
Beratungsstelle für Auswanderer und Auslandstätige
Des Diakonischen Wekes de EKD e.V.
Postfach 10 11 42
70010 Stuttgart

Auch im Internet gibt es zahlreiche private Anbieter, die Stellen im Ausland vermitteln.

Arbeitsvermittlung in Spanien

Man kann sich auch direkt in Spanien an die jeweiligen Arbeitsvermittlungsstellen wenden. Dies ist in Spanien das "Instituto Nacional de Empleo" (INEM - spanische Anstalt für Arbeit) mit verschiedenen örtlichen Niederlassungen ("Dirección Provincial del Instituto Nacional de Empleo").
Wer die Residencia besitzt und über entsprechende Spanischkenntnisse verfügt, kann sich bei den örtlichen oficinas de empleo (Arbeitsämter) als arbeitslos eintragen lassen. Hier wird einem bei folgenden Bereichen Hilfe angeboten: Stellenvermittlung, Berufsberatung, Beratung über Weiterbildungsmaßnahmen und Beschäftigungsförderungsmaßnahmen, Bearbeitung von Anträgen auf Arbeitslosenleistungen usw...

Adresse der Zentrale des INEM:
Für Stellen in Madrid
Dirección Provincial del INEM
C/Espartinas, 10
E 28001 Madrid
Tel.: (0034) 91- 576 89 02/03/04, Ext. 221 oder 298,
oder direkt: 91-520 60 38

Für den Rest Spaniens:
INEM - Coordinador Nacional de la Red Eures -
C/Condesa de Venadito, 9
E 28027 Madrid
Tel.: (0034) 91- 585 98 35

Außerdem gibt es eine Homepage des Arbeitsministeriums:

www.mtas.es

Seit 1995 einiger Zeit gibt es auf dem spanische Arbeitsmarkt auch private Arbeitsvermittler. Die Gebühr für eine Vermittlung trägt entweder der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer. Die Preise dürfen bestimmte staatlich festgelegte Höchstgrenzen nicht überschreiten. Wer als Arbeitnehmer staatliche Leistungen (von spanischen Institutionen) erhält, muß sich bei den Arbeitsämter registrieren lassen.

Wer auf Arbeitsuche ist, sollte sich natürlich auch auf dem Stellenmarkt der zahlreichen spanischen Tageszeitungen umschauen. Besonders empfehlenswert sind die Wochenendausgaben wie z.B:

  • ABC
  • EL MUNDO
  • EL PAIS
  • LA VANGUARDIA
  • Las Provincias
  • El Levante

Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung

Wenn man in Deutschland arbeitslos ist, und arbeitslosenversichert ist, so kann man unter bestimmten Voraussetzungen den Anspruch auf Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe mit nach Spanien nehmen. Das heißt, man kann während drei Monaten auf dem spanischen Arbeitsmarkt Arbeit suchen und Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe aus Deutschland beziehen.
Genaue Informationen über notwendige Anträge und Formulare erteilt das örtliche Arbeitsamt in Deutschland. Wenn man nach den 3 Monaten keine Arbeit in Spanien gefunden hat, sollte man sich aber, um den Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung nicht zu verlieren, beim deutschen Arbeitsamt wieder melden.




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Arbeitsmarkt – Arbeitsuche in Spanien
Arbeitsmarkt – Arbeitsuche in Spanien
(Dipl.VolksW.A.Geisenberger, 2002-02-10 08:54:35)




   

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